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Posts Tagged ‘OER’

Wo finde ich Bilder, Filme, Texte, die ich im Unterricht einsetzen kann, ohne Urheberrechte zu verletzen?

Offene Bildungsressourcen (auch Open Educational Resources, kurz OER) und ihren Nutzen hatte ich bereits hier im Blog beschrieben. Wie finde ich aber solches Material?

Bilder

Viele Suchmaschinen haben die Möglichkeit, die Ergebnisse einer Bildsuche nach Lizenzen zu filtern. Das sind dann keine als Bildungsressourcen speziell ausgezeichneten Fundstücke, aber ich kann sie natürlich als solche verwenden.

moneda-oer

Bildsuche bei google

Wenn ich etwa bei der google-Bildersuche „santiago de chile moneda“ eingebe, weil ich Bilder vom chilenischen Präsidentenpalast suche, kann ich unter „Suchoptionen/Nutzungsrechte“ einen entsprechenden Filter auswählen. Dabei wähle ich immer die Option „nicht kommerziell“ aus und je nachdem, was ich mit dem Bild vorhabe, schließe ich die Erlaubnis zur Veränderung mit ein. Yahoo oder Bing bieten dieselben Filtermöglichkeiten.

Auch die Foto-Community Flickr bietet die Möglichkeit, Bilder nach Lizenzen zu filtern. Mit dem Projekt „Commons“ macht Flickr darüber hinaus öffentliche Fotoarchive gemeinfrei zugänglich.

Videos

youtube-lizenzfilter

YouTube-Lizenzfilter

Auch YouTube bietet die Möglichkeit, nach Lizenzen zu filtern.

Search.creativecommons ist nicht im eigentlichen Wortsinn eine Suchmaschine, weil die Ergebnisse nicht kontrolliert werden. Aber Service und Funktionsweise sind vergleichbar der einer Metasuchmaschine für Creative Commons-Material, d.h. ich kann über eine Suchmaske verschiedene Sammlungen (u.a. Flickr, Google, YouTube, SoundCloud) in einem Schritt absuchen.

Spezielle Suchmaschinen für OER

Die folgenden URLs habe ich aus dem Vortrag über OER von Victoria Castrillejo auf den diesjährigen Jornadas Hispánicas.

Audio

  • Jamendo und Soundcloud – für Musik
  • ivoox – für Musik, Podcasts, Live-Radio, Hörspiel-Serien, Hörbücher, Vorträge etc.

Linkliste von internationalen Portalen für OER

Portale für spanischsprachige OER

  • temoa – Aus dem „Acerca de“: „Contiene recursos educativos seleccionados, descritos y evaluados por una comunidad académica. Categoriza los recursos por área del conocimiento, nivel educativo e idioma, entre otros. Ofrece un motor de búsqueda de fácil uso a través de filtros intuitivos. Permite la creación de comunidades alrededor de los recursos educativos.
  • procomun – Aus dem „Acerca de“: „Espacio destinado a usos educativos y de aprendizaje, fundamentalmente por parte de la comunidad docente y el alumnado, pero también por el público en general. Todos podrán buscar, consultar y descargar objetos de aprendizaje en distintos formatos.“

Sammlungen für Material für E/LE

Didaktische Einheiten und vollständige Kurse

Material für Lehreraus- und Weiterbildung

 

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Erinnerung und Nachlese zum Online Course zu Open Educational Resources 2013 (COER13). Was bleibt?

Seit dem #COER13, der Weiterbildungsveranstaltung zu freien Lern- und Lehrmaterialien im Frühsommer, ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen, das Abitur, der alljährliche Stress zum Schuljahresende, die Sommerferien und der Start mit neuen Klassen in neue Inhalte. Da sind die vielen Anregungen und Erkenntnisse des Kurses schon wieder verschüttet worden. Umso größer war die Freude, als ich diese Woche mein wOERker-Batch für die aktive Teilnahme an der Veranstaltung bekommen habe:

wOERker-Badge

Was ist für mich persönlich geblieben?

  • Ich achte viel konsequenter auf die Rechte von Material, insbesondere wenn es digital vorliegt.
  • Ich versuche immer, Material mit entsprechender Kennzeichnung zu verwenden.
  • Ich bemühe mich um die Nachnutzung von vorhandenem Material – was oft an langwieriger Recherche scheitert oder daran, dass es eben selten etwas gibt, das tatsächlich den aktuellen Bedürfnissen einer meiner Lerngruppen entspricht. Das muss ich meistens doch selbst erstellen.
  • Ich stelle selbst erstelltes Material zur freien Nachnutzung zur Verfügung (zB hier im Blog die Übungen zum Subjuntivo und zu Vergangenheitszeiten)
  • Ich weiß, dass es eine Community gibt, die hoffentlich weiter wächst und somit auch die Verbreitung von freiem Material vereinfacht.

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Einige Übungen des szenischen Interpretierens nutzen aus dem Zusammenhang genommene Sätze,  die Figuren im Text sagen. Ich habe geeignete Rollensätze aus dem ersten Teil von „Hello Goodbye“ und mögliche Anwendungen zusammengestellt.

Rollensätze sind Sätze, die als direkte Rede aus einem literarischen Text hervorgehen, die also einer Rolle, einer Figur, zugeordnet werden können. Das szenische Interpretieren verwendet solche Sätze, lässt sie lesen oder deklamieren, um sich zB in eine Rolle einzufühlen.

Dafür eignen sich besonders Sätze mit großem emotionalem Gewicht oder Sätze, die den Fortgang der Geschichte beeinflussen. Eine emotional besetzte Aussage wie zB

Tengo miedo, Pilar, tengo miedo de volverme loco.

kann man laut sprechen lassen. Dann kann man den/die Schüler/in in der Rolle von Ángel fragen, wovor oder warum er Angst hat, verrückt zu werden, wie sich das anfühlt und wie er damit umgehen möchte. Die anderen SuS können ebenfalls Fragen an Ángel richten – entweder als andere Figur (hier: als Pilar) oder als neutral Beobachtende.

Von geübteren SuS können emotionale Sätze auch ohne direkte Nachfrage frei improvisiert werden. Dafür wird der Satz paraphrasiert und dann spontan weiter gesponnen.

Als Ausgangspunkt für eine Interpretation oder auch als Überprüfung des Textverständnisses eignen sich Sätze, die den Fortgang der Geschichte verändern. Wenn jemand in der Rolle von Pilar sagt:

Bien, Ángel, lo que a mí se me ocurre es que dejes de romperte la cabeza y pases a la acción.

so kann man nachfragen, warum sie das sagt, was vorangegangen ist, das sie zu diesem Satz bringt und was sie hofft, damit zu erreichen.

Ich habe Rollensätze aus dem ersten Teil von „Hello Goodbye“ gesammelt, die sich mE gut eignen für verschiedene Aufgaben:

Download des pdf-Dokumentes

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Noch ein Gedicht: diesmal zur Übung und Verfestigung der Wochentage

Heute habe ich in der sechsten Klasse ausprobiert, was mit den Eltern bereits gut funktioniert hatte: einen weitgehend unverstandenen Text aufgrund vager Indizien zusammenzusetzen. Anhand eines Ausschnittes des Gedichtes „Zamba de los días“ von María Elena Walsh üben wir dabei gleichzeitig die Wochentage – und alles, was man beim Auswendiglernen sowieso übt.

zamba de los dias

Zum Vergrößern anklicken

In den ersten 14 Zeilen des Textes kommen die Wochentage außer Sonntag in der richtigen Reihenfolge vor. Ich habe den Text auseinander geschnitten und an die SuS verteilt. Der Text ist an sich viel zu schwierig für SuS im ersten Lernjahr, er enthält viele unbekannte Worte und Verben im Indefinido und Imperfecto. Trotzdem waren sie in der Lage, die Schnipsel richtig zusammenzusetzen. Ihre Kenntnis der Wochentage, wenige weitere Worte und einige Satzzeichen reichten dafür aus. Dabei durften sie sich im Raum bewegen und sich gegenseitig ihre Textstreifen zeigen, allerdings kein Wort Deutsch sprechen.

Schließlich sollten sie sich in der richtigen Reihenfolge aufstellen und das Gedicht zeilenweise aufsagen. Dann hat jeder den vollständigen Text bekommen mit Übersetzungshilfen. Nach einer gemeinsamen Übersetzung gab es die Hausaufgabe, den eigenen Textschnipsel auswendig zu lernen und eine weitere, letzte Zeile für den Sonntag hinzu zu erfinden.

Ich hoffe sehr, dass sich mit diesem Gedicht der falsche präpositionale Freund „en“ für die deutsche Zeitangabe „am“ vertreiben lässt.

Außerdem bin gespannt auf die Sonntagszeile.

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Wenn man die OER-Bewegung unterstützen will, gibt es zwei Dinge, die man unbedingt tun sollte: andere über die Vorteile von OER aufklären und eigene Inhalte selbst unter entsprechende Lizenzen stellen.

Nach dem Erstellen von OER (#COER13) ist der nächste Schritt die urheberrechtliche Einordung. Es ist nicht schwer, eigene Inhalte für andere legal zugänglich zu machen, aber man muss ein paar Dinge beachten. Zunächst gilt das Urheberrecht, das die Rechte des Kreativen schützen soll, auch wenn er sich nicht weiter darum kümmert. Das heißt, ich muss ausdrücklich erklären, wenn ich will, dass diese Beschränkungen der Verbreitung und Nachnutzung – die meinem eigenen Schutz dienen – partiell oder ganz aufgehoben werden sollen.

Wenn ich mich jetzt entscheide, ein Bild, einen Text oder eine Website (wie dieses Blog) für andere nachnutzbar zu machen, kann ich verschiedene Bestimmungen miteinander kombinieren  (siehe Artikel zu Lizenzmodellen):

  • Namensnennung (muss immer sein)
  • kommerzielle Nutzung möglich
  • Veränderung des Materials erlaubt
  • Weitergabe nur unter gleichen Rechten

Für jede einzelne Bestimmung gibt es ein Symbol und die Kombination der Symbole ergibt die spezielle Lizenz für ein Dokument. Das klingt komplizierter als es ist, wenn man den Vorgaben auf creativecommons.org folgt. Hier wird man mit Fragen wie

  • „Möchten Sie Abwandlungen und Bearbeitungen Ihres Werkes bzw. Inhaltes erlauben?“ oder
  • „Möchten Sie kommerzielle Nutzungen Ihres Werkes erlauben?“

von Klick zu Klick geleitet und erhält schließlich einen HTML-Code-Schnipsel, den man in jedes Dokument einbauen kann und der für Menschen und Maschinen lesbar die jeweilige Lizenz darstellt. Das kann zB so aussehen:

by-nc-saDiese Lizenz sieht vor, dass das Dokument unter derselben Lizenz weiterverwendet werden darf (SA), dabei aber nicht kommerziellen Zwecken dienen darf (NC) und dass der Urheber genannt werden muss (BY).

creative commons cc_byDie Lizenz, die CC-by-Lizenz, die ich auch für dieses Blog gewählt habe (steht rechts unter dem Archiv) ist die weitreichendste und erlaubt Folgendes: Texte, Bilder etc., die ich hier verwende, können von anderen unter Namensnennung der Urheberin auch verändert und sogar kommerziell genutzt werden.

Die kommerzielle Nutzung zu erlauben, widerstrebt Autor/innen meistens ganz instinktiv und in bestimmten Fällen sollte man das auch tatsächlich nicht tun. Aber solange ich selbst nicht ernsthaft vorhabe, mit meinen Materialien Geld zu verdienen, halte ich es für sinnvoll, sie anderen auch dafür zur Verfügung zu stellen. Ich möchte die Freiheit des Materials nicht einschränken aufgrund der vagen Annahme, jemand könnte das Geld verdienen, das ich gar nicht verdienen wollte, weil mir das zuviel Arbeit erschien. Diese Freizügigkeit nützt der OER-Bewegung und schadet mir nicht.

Ein weiteres Argument gegen die unbedachte Einschränkung der kommerziellen Nutzung, ist, dass diese Einschränkung oft nicht klar abgrenzbar ist. Wenn eine OER auf einem Blog erscheint, dessen Betreiber/in mit dem Blog durch Werbung Geld verdient, kann das bereits einen Streitfall darstellen.

Zum Weiterlesen:

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Beim aktuellen Thema vom COER13 geht es darum, OER selbst zu erstellen. Wie kann ich Lehr- und Lernmaterialien zum Nachnutzen bereit stellen und welche Werkzeuge stehen mir dafür zur Verfügung?

andre spang preziAndré Spang hat beim #COER13 im Live-Event am 02.Mai Handwerkszeug zum Erstellen von OER vorgestellt. Es war eine sehr informative Präsentation mit viel Content in kurzer Zeit. Das Hauptthema war weniger das WIE ich OER erstelle sondern das WO – also auf welchen Plattformen ich sie sinnvollerweise anderen zur Verfügung stellen kann. Beide Fragestellungen kann man tatsächlich nicht trennen, aber ich musste mir zunächst genau das bewusst machen: Dass das Werkzeug zur Herstellung gleichzeitig Publikationsmittel ist – und dass OER natürlich durch ihre Publikation erst zu OER werden. Hier nur ein sehr eingedampfter Ausschnitt aus den Vorschlägen und Möglichkeiten, auf die André Spang eingeht – auch nachzulesen auf seiner Wikiseite.

Die Arten von OER und ihre Darreichungsformen:

Die Palette, die André Spang vorstellt, ist noch wesentlich breiter, darüberhinaus verlinkt er Tutorials und Hilfen für die einzelnen Plattformen.

ausrufezeichen-rot33

ausrufezeichen-rot-flipped33Und das Allerwichtigste beim Erstellen von jeder Art von OER: Nicht vergessen, eine entsprechende Lizenz zu vergeben – die Verfügbarkeit allein macht noch keine OER.

Mein Fazit: Aus dieser Fülle von Erfahrungen, Beispielen und Möglichkeiten bekommt das Thema OER für mich noch eine neue Dimension: Der Mehrwert von OER liegt hier nicht nur in seiner Nachnutzbarkeit und damit der Arbeitserleichterung für Kolleg/innen, sondern zu einem größeren Anteil darin, dass das OER-Material innerhalb des Unterrichts mit den SuS gemeinsam erstellt worden ist und somit Teil des didaktischen Konzeptes wird. So bekommen die beschriebenen Werkzeuge drei Funktionen:

  • Material zur Nachnutzung bereitstellen
  • Unterricht kreativ und didaktisch gestalten
  • Über den Unterrichtsstoff hinaus Medienkompetenz vermitteln

Besonderen Dank für diese Erkenntnis!

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Bei der Unterrichtsvorbereitung bin ich häufig auf der Suche nach frei verfügbarem Material im Internet. Hier ein paar Tipps, wo wir guten Gewissens Grafiken, Texte oder Videos zur Weiterverwendung herunterladen können. by-nc-sa

Ebenfalls Thema bei #COER13: Wir haben es mittlerweile verinnerlicht, dass wir Texte, Bilder, Musik und Filme aus dem Internet nicht einfach für unsere Zwecke nutzen, verändern und/oder weitergeben dürfen. Aber das heißt nicht, dass uns alle Online-Ressourcen von vorn herein versagt bleiben müssen und wir in eine Angstlähmung zitternd vor Abmahnungen oder der Bezichtigung des „Raubmordkopierens“ verfallen sollten. Denn es gibt viele Medien aller Art, die unter Lizenzen stehen, die uns ihre Nutzung ausdrücklich erlauben. Der Sammelbegriff für solche Lizenzen ist Creative Commons (CC). Im einzelnen gibt es folgende Lizenz-Labels, die miteinander kombiniert werden können:

  • BY: Nennung des ursprünglichen Urhebers ist immer verpflichtend
  • NC – non-commercial: die kommerzielle Nutzung ist nur dem Urheber erlaubt
  • ND – non-derivation: die Ressource darf nicht verändert werden
  • SA – share alike: eine Weitergabe/Veröffentlichung findet unter der gleichen CC-Lizenz statt

Das BY, also die Nennung des Urhebers, ist obligatorisch, die anderen Bestandteile müssen im Einzelfall geprüft werden.

Wie suche ich nach Medien, die unter CC-Lizenz stehen?

Bei vielen Suchmaschinen kann man die Ergebnisse gezielt nach Lizenzen filtern. Bei Google geht das unter Erweiterte Suche / Nutzungsrechte, dann sucht man sich die Lizenz aus, die man benötigt. Wenn man Fotos sucht, hat man bei Flickr in der erweiterten Suche unter dem Punkt „Creative Commons“, ebenfalls verschiedene Auswahlmöglichkeiten je nach Bedarf. YouTube bietet unter Filter / Eigenschaften die Auswahl „Creative Commons“. Die detaillierten Nutzungsrechte erfährt man, wenn man sich aus der Ergebnisliste ein Video ausgesucht hat, unter „Info / Lizenz.

cc searchDie Metasuchmaschine Creative Commons Search ermöglicht die Auswahl aus 13 verschiedenen Suchengines für Web, Bilder, Musik und Video.

Außerdem gibt es viele weitere Mediatheken, Datenbanken, Bild-, Video- und Audiosammlungen, die unter CC-Nutzungsrechten stehen. Ein Beispiel aus dem spanischsprachigen Bereich ist die Mediathek der Bildungs-Plattform EducaMadrid. Dort wird freies Bild, Audio- und Videomaterial gesammelt.

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OER (Open educacional resources) ist der Kurzbegriff für offene Bildungsressourcen. Damit sind Lehr- und Lernmaterialien gemeint, die ich nicht nur kostenfrei verwenden, sondern – je nach Lizenzmodell – auch weitergeben und verändern darf.

SpeedLab-OER

Grafik: werkstatt.bpb.de

Die Urheberrechtsbestimmungen im Bildungsbereich sind nicht nur kompliziert, sondern auch an vielen Stellen unpräzise und unterliegen – aufgrund der sich ständig verändernden Bildungs- und Medienlandschaft – starken Veränderungen und natürlich der jeweiligen Auslegung. Als Lehrer/innen befinden wir uns in einer Grauzone, in der wir eigentlich immer zählen müssten, wie viele Kopien wir aus einem Buch machen, und uns darüber im Klaren sein müssten, was eine „vergleichbare, für längere Zeit unverändert bleibende Arbeits- bzw. Neigungsgruppe“ ist. (Siehe hierzu den Vortrag von Matthias Spielkamp).

Für mehr Rechtssicherheit und damit für mehr Freiheit und Kreativität im Umgang mit Lehrmaterial sorgen Initiativen, die Offene Bildungsressourcen erstellen und bei der Erstellung helfen, die OER verbreiten und darüber informieren – wie der Open Course #COER13. Einer der Einführungsfilme des Kurses erklärt, was OER sind und wieso wir sie brauchen:

Im folgenden Beitrag von ZDF info geht es zunächst um die gleichen Fragen des Urheberrechts und der digitalen Vervielfältigung. Der Lehrer im Film engagiert sich für offene Bildungsressourcen bei OERcommons. Der abschließende Satz wirft dann sehr viel weiter gehende Fragen auf, die man sicherlich nicht ignorieren darf:

Es geht bei der Frage, ob man eine Seite aus einem Schulbuch digital kopieren, darf also längst nicht mehr nur um das Urheberrecht. Es geht um das System Schule und die Chance, den Schülern neue, wesentliche Kulturtechniken beizubringen.

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Social Bookmarks im Bildungsbereich: Mit Edutags kann man Lesezeichen für sich allein, für definierte Gruppen oder für die Öffentlichkeit sammeln, beschreiben und teilen.

bookmark

Foto: birgitH / pixelio.de

Der zweite Block von #COER13 steht unter dem Motto „OER suchen und finden“ (OER=Open Educational Resources). In der ersten Live-Veranstaltung des Blocks habe ich unter anderem Edutags kennengelernt. Wie bei Mister Wong oder Delicious kann ich Lesezeichen für Webseiten anlegen, sie taggen (Schlagworte vergeben) und durch Tags entstehende Listen unterschiedlich nutzen: Ich kann festlegen, welche Lesezeichenlisten meinem privaten Gebrauch vorbehalten sind, welche ich einer definierten Gruppe zur Verfügung stellen möchte und welche öffentlich sichtbar sein sollen – und alles das zu Bildungsthemen.

Wer schon Lesezeichen-Sammlungen bei Delicious, bei Mister Wong oder im Firefox hat, kann diese problemlos nach Edutags importieren.

Die Vorteile von Social Bookmarking:

  • Man kann von überall online auf die eigenen Bookmarks zugreifen, sie bearbeiten und ergänzen.
  • Social Bookmark-Dienste sind eine wahre Fundgrube für neue Websites, die man alleine nie gefunden hätte. Man stellt fest, wer ähnliche Tags vergibt und kann entsprechende (öffentliche) Sammlungen anderer Nutzer/innen durchstöbern.
  • Die Lesezeichen können kommentiert und bewertet werden.
  • Man kann Interessensgruppen bilden.

Die eigene Bookmark-Liste kann nicht nur mit der Edutag-internen Gruppe geteilt, sondern über vier Kanäle exportiert werden: als HTML-Ergebnisliste, als PDF-Ergebnisliste, als RSS-Feed und als Export der Tagcloud.

Zum Einstieg stellt Edutags kleine Tutorials zur Verfügung, die die Benutzung anschaulich erklären. Wer bereits ähnliche Dienste kennt, wird sich problemlos zurecht finden. Ich teste den Dienst seit zwei Tagen und verspreche mir insbesondere etwas vom fachlichen Austausch.

Edutags ist ein Service des Deutschen Bildungsserver.

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Laut des OER-Prinzips sollte der erste Abschnitt eines open course dazu dienen, sich einen Überblick über die Thematik zu verschaffen und eigene Lernziele zu definieren. Hier meine persönliche Bilanz nach der ersten Woche #COER13.

dartscheibe

Foto: Lupo / pixelio.de

Nach einem allgemeinen Überblick über die Startwoche des #COER13 nun hier mein persönliches Resümee. Zunächst habe ich einiges über den Ablauf und die Prinzipien von open courses gelernt. Diese Art von Veranstaltung basiert auf der Interaktion und dem eigenverantwortlichen Lernen aller Beteiligten. Die Erfinder des open course-Prinzips Stephen Downes und George Siemens haben den Ablauf einer Lehrveranstaltung in vier Abschnitte eingeteilt, wobei sich im ersten Abschnitt jeder Teilnehmende einen Überblick über das Thema verschaffen und eigene Lernziele definieren sollte. Wie sieht es damit bei mir aus?

Ich habe in der ersten Woche vier sehr gute Einführungs-Videos gesehen, an einer Live-Veranstaltung teilgenommen und viele der Vorstellungen der Teilnehmenden im Forum gelesen. Zusammenfassend habe ich folgende Ziele für mich gesteckt:

  • Auffinden und Kategorisieren von OER für meinen Bereich
  • Kenntnisse erwerben über die lizenzrechtlichen Voraussetzungen für Nutzen und Erstellen von OER
  • Erstellen und Veröffentlichen von eigenem Material
  • Austausch mit anderen Lehrer/innen

Im Allgemeinen ist die Motivation der Beteiligten erfreulich hoch. Viele Teilnehmende sind jedoch stark auf einen Bereich spezialisiert und Themen und Interessen decken ein breites Spektrum ab. Bisher gibt es im Forum leider noch keinen Treffpunkt für den Bereich Schule.

Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Wochen.

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